Sitten und Bräuche bei Hochzeiten

Die schönsten Hochzeitsbräuche und Sitten

Eine Hochzeit ist ein wichtiger Tag im Leben des Brautpaars. Im Vorfeld muss allerdings vieles vorbereitet und bedacht werden. Wo findet die Hochzeit statt? Wer sind die Trauzeugen und wann müssen die Hochzeitseinladungen verschickt werden? Doch bei all dem Stress, welchen eine Hochzeit verursachen kann, sollte eine Hochzeit aber auch immer eine Freude sein. Wir haben hier die schönsten und ausgefallensten Hochzeitsbräuche.

Hochzeitstraditionen rund um den Globus

  • In Italien sollten die Hochzeitseinladungen wirklich rechtzeitig verschickt werden. Denn die Geschenke zur Hochzeit gibt es schon vorher! Der Überbringer des Geschenks erhält im Gegenzug ebenso eine kleine Gabe.
  • Ebenso aus Italien kommt noch ein anderer Brauch, bei dem um die Hand der Braut geworben wird. Der Mann legt an einem Abend einen Holzklotz vor die Tür der Liebsten. Nimmt sie diesen Klotz mit ins Haus, hat sie seinen Antrag angenommen.
  • Ein Holzklotz zum Hochzeitsantrag

    In manchen Gegenden Italiens bekommt man einen Holzklotz zum Hochzeitsantrag

    In Österreich wird dafür gesorgt, dass die Braut die Trauung nicht verpasst. Sie wird am Hochzeitstag mit Feuerwerkskörpern vor der Tür geweckt.

  • In China gibt es den Glücksbecher. Der Glücksbecher ist immer rot, eine Glücksfarbe. Zwei Becher werden mit einer ebenso roten Schnur zusammengebunden. Am Abend vor der Hochzeit trinkt das Brautpaar aus dem jeweiligen Becher des anderen Schnaps.
  • In Schweden kann der Junggesellenabschied auch ein ganzes Wochenende andauern. Um seinen Mut zu beweisen oder sich nochmals auszutoben stehen oftmals einige Mutproben, wie beispielsweise Bungee-Jumping für den Bräutigam auf dem Programm.
  • In Indien wird dem Brautpaar schon vor der ersten Nacht ein Junge auf den Schoss gesetzt. Dies als Symbol dafür, dass das Paar schon bald mit einem Kind gesegnet werden soll.
  • In Norwegen, Schweden und Großbritannien ist es für die Brauteltern üblich über viele Jahre hinweg kleine Münzen zu sammeln, mit denen die Schuhe der Braut bezahlt werden.
  • In Frankreich wird das Strumpfband der Braut versteigert. Während die Braut ihr Kleid lüftet, bieten die anwesenden Männer auf das Band. Wird es sichtbar, erhält derjenige mit dem letzten Gebot den Zuschlag.